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27.07.2010

Erfolgreiche Wildwasser-Europameisterschaft

Deutsches Nachwuchsteam fährt 9 Medaillen ein

Im Serbischen Kraljewo auf dem Fluss Ibar, südlich von Beograd, fand die diesjährige Wildwasser-Europameisterschaft statt. Der bundesdeutsche Nationaltrainer Ralf Beerschwenger aus Köln hatte sich mit einem Kader von 14 Sportlerinnen und Sportlern auf den Weg nach Serbien gemacht. Bis zu 2.000 km lang war die Anreise für manche Sportler des Deutschen Teams. Mit 2 Gold-, 3 Silber- und 4 Bronzemedaillen landete die DKV-Flotte auf Rang 3 im Medaillenspiegel. Unschlagbar waren die Franzosen, die mit 7 Goldmedaillen einmal mehr Maßstäbe setzten; dazu kamen noch 2 Silber- und 5 Bronzemedaillen. Zweite im Ranking wurden die Tschechen (4 – 6 – 2).


An vier der bundesdeutschen Medaillen waren osthessische Kanuten beteiligt. Ganz stark trumpfte der erst 16-jährige Fuldaer Julius Stark auf. Im Sprint-Einzelrennen sicherte er sich die Bronzemedaille mit einem hauchdünnen Rückstand von 3 hundertstel Sekunden zu Platz 2. Im Team-Rennen konnte er seine Leistung noch toppen. Mit Björn Barthel und Franz Bodewig lag er nach dem 1. Lauf sogar auf Platz 1. Allerdings waren die Franzosen im 2. Lauf deutlich schneller und fuhren den Deutschen die Kleinigkeit von 0,32 Sekunden davon. Der 2. Domstädter im Bunde war Jasper Eckert. Jasper kommt aus Barum im Kreis Lüneburg und startet in diesem Jahr erstmals für das Fuldaer Erfolgsteam. Er holte sich auf der klassischen Strecke mit Malte Reinartz und Max Eich die Bronzemedaille im Team. Zusammen mit Jonathan Buschhaus und Max Eich konnte er auch im Teamsprint auf den 3. Rang fahren.

Weitere Einzel-Medaillen für die Deutsche Mannschaft gab es auf der klassischen Strecke im Kajak-Einer der Herren durch einen grandiosen Sieg des Ludwigshafeners Björn Bartel, im Einer-Kajak der Damen durch den 2. Platz von Svenja Beerschwenger und im Sprint durch den 2. Platz von Katharina Metzger. Auf und Davon fuhren Svenja Beerschwenger, Nadja Peuschel und Katharina Metzger der gesamten Konkurrenz im Team-Wettkampf. Als letzte ins Rennen gegangen, ließ das Deutsche Trio nichts mehr anbrennen und fuhr unangefochten auf Sieg. Das Deutsche Herren-Team komplettierte die Erfolgsstory durch eine Bronzemedaille hinter Frankreich und Tschechien.

Ralf Beerschwenger war begeistert von den Leistungen seiner Schützlinge. Da konnte nur noch ein eiskaltes Bad im Ibar für Abkühlung sorgen. Gesagt, getan und ab ging es in die Fluten! Leider kam just in diesem Moment ein totes Schwein rücklings angetrieben und machte dem Spaß ein jähes Ende.

Text: Harald Piaskowski – Fulda
Fotos: Florian Vogel – Kassel


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